Woher die Pembrokes und Cardigans kamen

aus “National Geographic Book of Dogs”

Die walisischen Worte Cor (Zwerg) und Gi (Hund) gaben diesen drolligen, humorvollen kleinen Hunden ihren Namen.

Howel Dda, Herr ueber Wales, mag an ihn gedacht haben, als er im fruehen 10. Jahrhundert
den Wert dieses Huetehundes mit dem eines prämierten Bullen auf eine Stufe stellte. Jeder Bauer kannte bereits seit langem den unschätzbaren Wert dieses kurzbeinigen Hundes mit dem langen Körper und den riesengrossen Ohren. auf dem fuchsähnlichen Kopf

Von manch einem wurden sie auch Hackenbeisser genannt, weil sie die Rinder mit einem schnellen Kneifen in die Fessel vorwärts trieben, um sich dann durch eine schnelle Bewegung auf den Boden zu pressen, um dem unweigerlich folgenden Rindertritt zu entgehen.

Durch die Jahrhunderte ähnelten sich Pembrokes und Cardigans sehr, denn sie verrichteten dieselbe Arbeit.
Sie trieben nicht nur die Rinder, sondern hueteten auch die Schafe und Schweine. Sie jagten fuer ihren Herrn Kaninchen und vernichteten die kleinen Raubtiere, die den zu huetenden Tieren gefährlich werden konnten.

So wurden sie oft mit einander verpaart, bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts allerorten die gezielte Hundezucht mit Ausstellungen begann. Damit begann 1925 die Karriere der Pems und Cardis als Ausstellungshunde.

Beide hatten aber eine sehr unterschiediche Geschichte.Vor 3000 Jahren eroberten die kriegerischen Kelten das bergige Wales. Sie brachten den Hund aus der Familie der Dachshunde mit, den sie nach der Provinz benannten, in der sie sich niederliessen: Cardigan Corgi. Sie kreuzten ihn mit den roten und gestromten Hunden der ansässigen Hirten. Später kam der Collie dazu, der nicht nur das erwuenschte kurze, harte Fell vererbte, sondern auch manigfaltige Farben, wie loh, blue merle, schwarz,gestromt, rot und eine lange, buschige Rute.

Etwas später im Jahr 1107 kamen flämische Weber nach Pembrokeshire in Wales und brachten ihre spitzartigen kleinen Hunde mit, die eine kurze Schnauze und eine ebenso kurze Rute hatten. Bald schon bewährten sie sich als wachsame Huetehunde.

Seinen Siegeszug als beliebter Hund in englischen Familien begann 1933 als er im königlichen Palast einzog. Bis heute ist der Pembroke Corgi der Lieblingshund der englischen Königin.

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